Eine landschaftlich einzigartiger Bergwanderweg führt vom Hotel Klausenpass zum Balmer Grätli, dann wechselt der der zu einem alpinen Pfad über den Glatten zum Märenspitz und hinunter zur Glattalp. Auf dem etwas unübersichtlichen Glatten und Mären ist Orientierungssinn gefragt. Landschaftlich ist die Tour sehr reizvoll.

 

Routenbeschrieb

 

Mitte September sind die naheliegenden 3000er Chammliberg, Schärhorn, Gross Ruchen und Windgällen nordseits bereits angezuckert. Auf der gegenüberliegenden Seite, mit Schächentaler Windgällen und Glatten sieht es da noch geradezu sommerlich aus. Der alpine Weg vom Klausenpass zum Glatten und Märenspitz zur Glattalp ist landschaftlich einzigartig. Die Tour verlangt aber guten Orientierungssinn und auf den «Karrenfelsen» auch Trittsicherheit.

Es geht los beim Hotel Klausenpass, die Wiese hoch und man ist oberhalb des Hotels sogleich auf dem Bergwanderweg. Auf dem Pad bleiben bis zur ersten Hütte, dann leicht links halten und dann auf das obere Alpsträsschen abzweigen Richtung Balmer Butzli und Balmer Grätli, welches man nach rund einer Stunde und 10 Minuten erreicht. Ab Balmer Grätli geht es ostwärts. Man verlässt nach gut 20 Metern den offiziellen Bergwanderweg und hält sich einige Meter unter dem südseitigen Felsstrang. Dort stösst nach ein paar Metern auf Steinmandli und Wegspuren. Diesen Wegspuren folgen. Etwas südlich nach dem Punkt 2343 (liegt oben auf dem Fels) entdeckt man erste rote Punkte, die jetzt das Wegfinden etwas vereinfachen. Im Prinzip ist die erste Wegfindung bis Erst Chälen einfach. Man folgt immer dem Felsband, läuft an dessen Ende auf das erste Plateau hoch und gelangt so zum Ort Erst Chälen.

Von dort geht es hinauf zu Punkt 2505 an Gross Chälen vorbei. Man erreicht dann das erste Gipfelziel, das kleine Kreuz auf dem Glatten. Auf dem Glatten gilt es zuerst die fantastische Rundsicht zu geniessen: Clariden, Chammliberg, Schärhorn, Chli- und Gross Ruchen, Gemsfairenstoch und Tödi  sowie Gross Windgällen von osten bis Süden im Kranz. Östlich liegt der Ortstock, Höch Turm, nördlich der Pfannenstock, der Bös Fulen (höchster Schwyzer Gipfel) und dahinter der Glärnisch.

Es geht weiter in nordöstlicher Richtung und hält auf die markante Erhebung, quasi im Ausläufer des Glatten zu. Oben sind zwei Steinmänner von rechter Grösse sichtbar. Ab diesem Punkt 2478 sucht man sich den Weg in nördlicher Richtung. Einzelne Steinmännchen und später wieder Wegspuren führen zum Firner Loch. Als Anhaltspunkt gilt der langgezogene Wiesenrücken, den man ansteuert. Das Gelände ist wie ein versteinerter Gletscher mit Spalten. Manchmal muss man diese rechts tiefen Spalten grosszügig umgehen. Auf dem Wiesenrücken immer an der «Kante» entlanglaufen. Ab Firner Loch ist die Wegfindung nicht mehr schwer. Die weiss-blau-weissen Markierungen sind kaum zu übersehen (Sie erfüllen nicht bei Sonnenschein, vielmehr aber beim gefährlichen Nebel ihren Sinn. Deshalb auch die Anzahl). Beim Märenkreuz gilt es nochmals die Rundsicht zu geniessen, vor allem den Tiefblick auf den Glattalpsee, bevor man dann durch die mächtige Senke, die Inner Brüelchälen den Abstieg antritt. Über Stränzenbänder und Schafboden gelangt man auf die Glattalp.

Von der Glattalp führt in der Sommersaison die Seilbahn ins Tal. Vom Sahli fährt in der gleichen Saison ein Bus sporadisch nach Muotathal, wo man Anschluss an den öffentlichen Verkehr hat.

 

Routendetails

 

Tour-Datum: 16. September 2019
Region Schweiz, Uri, Klausenpass, Schwyz, Glattalp, Bisistal
Wandern-Schwierigkeit  +
Zeitbedarf 5 - 6 h  (10,9 km)
Aufstieg 855 m
Abstieg 819 m
Strecke Klausenpass 1840 m - Balmer Grätli 2218 m - Glatten 2490 - Glatten 2505 - Glatten 2478 - Punkt 2281 - Firner Loch 2248 m - Mären 2304 - Inner Brüelchälen - bei Punkt 2015 - Stränzenbänder - bei Punkt 1857 - Schafboden - Glattalphütte 1892 m
Anfahrt: Anfahrt mit der SBB bis Flüelen, Postauto bis Klausenpass; Rückfahrt Auto AG Schwyz ab Sahli über Muotathal bis Bahnhof Schwyz (SBB).
Verpflegung Aus dem Rucksack, Restaurants und Bergbeizli auf dem Klausenpass, Glattalp, Sali
Bemerkungen Trittsicherheit und gutes Orientierungsvermögen gefragt. Bei Nebel ist die Orientierung bis Firner Loch sehr schwierig. Vorsicht viele Karstlöcher und Karstspalten. Die Wandrezeit variiert etwas, weil das Karstgebiet läuferisch ziemlich aufwendig ist.


 

 Alpineg-Tipps unterwegs: 

SBB Fahrplan

  Postauto Schweiz

  Hotel Klausenpasshöhe

  Glattalphütte SAC

  Berggasthaus Glattalp

  Webcams und Fahrplan Luftseilbahn Sali-Glattalp

  Auto AG Schwyz (Fahrplan)

 

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