Den Wasserbergfirst sieht man bei guter Sicht aus der Stadt Zürich. Fährt man ins Muotathal, ist die First sehr markant. Der Aufstieg ist bemerkenswert und lohnend schön. Und oben ist die Aussicht geradezu einzigartig. Ein Blick auf die 3000er oder ins Muotatal ist Lohn des Aufstiegs.

 

 

Routenbeschrieb

Der Start der Wanderung ist in Hinterthal, bei der Muotabrücke. Zuerst Richtung Möbelfabrik (MAB) laufen, an dieser vorbei, dann nach der Sägerei an der Hauptstrasse links abbiegen. Am Ende des Strässchens erblickt man den Richtungsweiser, wo es bergauf geht. Zuerst geht es zünftig durch Wiesland aufwärts, bevor man das Strässchen nach Lipplisbüel überquert. Dort geht es in den Wald und immer wieder hat man Einblick auf den Hüribach, der sich hier markant in Jahrtausenden in den Felsen gefressen hat. Für die Strecke Muotathal bis Lipplisbüel benötigt man 1h 45 min.

Bei der Alpkäserei Lipplisbüel geht es dann richtig los. Es geht steil, aber abwechslungsreich das  Stägenplänggeli hinauf. Das hat dann aber den Vorteil, dass man bis zur Alp Zingel schnell an Höhe gewinnt. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem kräftigen Schluck Muotathaler Urquell vom Zingelbrunnen geht es weiter hinauf, eine Art Alpfeldweg hinauf Richtung Obere Träsmeren. Bevor man diese allerdings erreicht, muss man ein ungefährliches Felsband traversieren. Ist man durch diese Felspartie hindurch, erblickt man den Alpstall Obere Träsmeren. Gleich wenige Meter hinter dem Alpwirtschaftsgebäude zweigt der Weg links ab. Jetzt geht es vorerst einmal zum Sunnigen First hoch. Das Gipfelkreuz ist zwar schon längst sichtbar, bis zum Ziel hat man aber noch etwas mehr als 200 Höhenmeter hochzusteigen. 50 Minuten sind ab Obere Träsmeren bis zum Gipfel einzurechnen. Den Weg Hinterthal bis Gipfel schafft man in etwa 5 Stunden.

Auf dem breiten Gipfelgrat gibt’s dann die Belohnung für den Aufstieg, eine herrliche Rundsicht. Die Mühen des Aufstiegs haben sich bei der Aussicht mehr als gelohnt. Links beginnend zeigen sich die Silberen, der Glärnisch, dann der Pfannenstock, der Bös Fulen, der Höch Turm und der Ortstock, der Gemsfairenstoch, der Tödi, Clariden, Chammliberg, Schärhorn, Ruchen und Windgällen, um ur die paar wichtigsten Gipfel der Umgebung zu nennen. Aber auch dem Druesberg, den Mythen oder die Rigi gibt es zu bewundern. Einzigartig ist aber der Tiefblick ins Muotatal oder in den Schwyzer Talkessel mit dem Zugersee am Ende.

Nach diesem Genuss geh es wieder abwärts über den Sunnigen First zum Träsmerenseeli. Dem Geissstock entlang verliert man schnell an Höhe und gelangt zur «versteckten» Alphütte Untere Träsmeren. Und zur Alp Gigen. Über das Vorplätzchen bei der alp Gigen geht es Richtung Hinderst Hütten und Muotathal weiter. Jetzt wird es etwas wilder. Und es erfolgt ein erneuter Aufstieg, ein Teilstück dieses Aufstiegs über ein Felsband kann auch unter Mithilfe eines Seils bewältigt werden kann. Dann geht es eher sanft nach Hinderist Hütten, mitten in einem Wies- und Heidefeld. Von dort nicht den Weg talswärts ins Bisistal wählen, sondern weiter hochsteigen zur Alp Hinderist Hütten. Kurz nach der Alphütte geht es vom Strässchen weg auf den Bergweg. Diesem folgt man bis zum Dräckloch. Dort folgt man ein kleines Stück der Strasse, muss sich dann aber achten, rechts abzubiegen. Verpasst man den Einstieg, lässt sich dies noch bei der Alphütte Äbnenmatt nachholen, an dieser rechts vorbei, schlägt man auf dem Weglein einen rechten Bogen und gelangt wieder auf den Bergwanderweg. Bis zur Wegscheidi ist der Bergweg nicht mehr so markant, eher spurenhaft, man findet die Wegführung durch die eher spärlichen Markierungen trotzdem. Von oben erlangt man dann einen Tiefblick auf die Alp Wallis. Es geht links an der vorbei und man steigt weiter ab. (Vorsicht, auch wenn es von der Wegführung verlockend aussieht, unterhalb der Alp nicht links durch ein Gatter laufen, sondern weiter absteigen Richtung Waldrand). Ist man einmal im Wald, ist die Wegführung klar. Es geht an Waldhütten vorbei, an einer riesigen Grotte bevor man dann die Häuser im Hürithal erreicht und über die Strasse den Ausgangspunkt Hinterthal erreicht.

 

Routendetails

Tour-Datum 22. Mai 2020
Region Schweiz, Schwyz, Muoptathal, Wasserbergfirst
Wandern-Schwierigkeit  -
Zeitbedarf 9h 15 min (17,5 km)
Aufstieg 1964 m
Abstieg 1968 m
Strecke Hinterthal 625 m – Stahli – Grünenboden 103 m – Lipplisbüel 1185 m - Liplisbüel (Käserei) 1239 m – Alt Stäfeli - Stägenplänggeli - Punkt 1585 - Zingel 1791 m - Obere Träsmeren 1979 m - Im Sunnigen First - Wasserbergfirst 2340.9 m - Im Sunnigen First - Obere Träsmeren 1986 m – Träsmerenseeli – Punkt 1895 – Untere Träsmeren 1760 m – Punkt 1606 – Gigen 1474 m – Stao. Hinderist Hütten 1510 m – Hinderist Hüttten 1596 m – Dräckloch 1615 m Wegscheidi 1425 m – Walllis 1328 m Underist Feden – Punkt 59 – Hürithal – Hinterthal 625 m
Anfahrt Anfahrt mit der SBB bis Schwyz, Auto AG Schwyz bis Hinterthal, Rückweg dito.
Verpflegung Aus dem Rucksack, Restaurants und Bergbeizli (Lipplisbüel) unterwegs. 
Bemerkungen Ausdauer verlangt. Die Tour mit t4- klassifiziert, weil 2 Passagen, Aufstieg auf den Gipfel und über ein Felsband etwas schwieirger, aber gut machbar sind.

 Alpineg-Tipps unterwegs: 

SBB Fahrplan

 Alpkäse und Alpkäsemarkt

 

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