Der Aufstieg auf den Pianascio ist eine lohnende Frühjahrstour. Im Mai werden langam die Alpen auf die Sömmerung gerüstet. Auf dem Gipfel hat man einen herrlichen rundbliv ins Onsernenetal, in die Maggadinoebene und auf eine herrliche Bergkulisse.

 

 

Routenbeschrieb

 

Am besten reisst man mit der Fart von Locarno nach Palagnedra im Centovalli. Gleich beim kleinen Bahnhof beginnt die Tour. Man überschreitet die Geleise (ist hier erlaubt) und schon steigt der Bergweg Richtung Piazze. Dann geht es auf dem nationalen Wanderweg Nr 631 vorerst Richtung Verdasio, zuerst im Walde leicht absteigend, dann auf einem spannenden Weg hinauf zum malerischen Tessiner Dorf. Auf dem Dorfplatz, nach der Kirche, geht es links den Berg hoch. Ein gut ausgebauter Bergweg führt vom Dorf hoch, immer noch der 631er. Etwa 400 Meter nach dem Dorf verlässt man den Weg links haltend. Es folgen ein paar Serpentinen, die allerdings nicht sonderlich steil sind. Nach rund 2 Stunden erreicht man Pian Segna mit dem Kirchlein Madonna della Segna. Jetzt bieten links hinter der Kirche zwei Wegvarianten an, man nimmt am besten die direkteste gerade durch den Wald hoch. Man erreicht den ersten der zahlreichen Erhebungen, den Pizzin. Jetzt geht es in leichtem Auf und Ab die einzelnen Erhebungen entlang. Für den Pianascio verlässt man den Weg fast zuoberst im rechten Winkel. Vom Weg aus sieht man die Steinmauer. Darauf befindet sich eine Steinbank, die dazu einlädt, die Aussicht zu geniessen. Der Blick ins Onsernonetal, aber auch in die Magadinoebene ist hier ein Genuss, ganz zu schweigen vom imposanten bergkranz, der bis in die italienischen Alpen oder auch in Berggipfel der Verzasca reicht.

Dnach geht es zum Abstieg. Die letzte Erhebung ist der Knackpunkt der Tour. Sowohl Abstieg wie Umrundung sind etwas ausgesetzt, aber gut machbar. Über Chignäi und Faedo geht es durch den Buchenwald hinunter zur Alp Saorèe. Der Weg hat es aber abschnittweise in sich und ist recht anspruchsvoll, weil er oft mit viel Laub bedeckt ist und es etwas abschüssig ist. Man quert nochmals das sehr steile Tal und gelangt über zwei Brücken zum Dorf Lionza. Auch hier gilt, malerisch schön. Von Lionza geht es hinüber nach Piazze, wo sich der Kreis der Wanderung schliesst, bevor man wieder nach Palagnedra gelangt.

 

Routendetails

Tour-Datum 6. Mai 2020
Region Schweiz, Tessin, Centovalli
Wandern-Schwierigkeit  +
Zeitbedarf 6 h 10 min (14 km)
Aufstieg 1316 m
Abstieg 1316 m
Strecke

Palagnedra 518 m – Piazze – Punkt 581 – Verdasio 711 m – Punkt 1039 – Cà di Romic – Cà die Mattoi -  1127 m – Cà de Frate Madonna della Segna 1166 m – Punkt 1309 – Pizzin 1510 m – Pianascio 1643 m – Pescia Lunga 1511 m – Chignöi – Faedo Saorèe 977 m – Punkt 864 – Lionza 775 m – Punkt 688 – Piazze – Palagnedra 518 m

Anfahrt Anfahrt mit der SBB bis Locarno, Fart bis Palagnedra, Rückfahrt umgekehrt.
Verpflegung Aus dem Rucksack, diverse Restaurants in den Dörfern
Bemerkungen Teilweise etwas ausgesetzt, vor allem auf dem Grat, aber gut machbar. Trittsicherheit unabdingbar. - Es hat vereinzelt Brunnen auf den Alpen oder Pescia Lunga, aber genügend Wasser mitnehmen.Tour gelaufen mit Barbara.

 Alpineg-Tipps unterwegs: 

SBB Fahrplan

  Centovalli

 

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