Prachtswetter für die Hochtour mit Kletterpartnerin Barbara. Wir wählten den Aussteig beim Steollenloch und gelangten über den Hohlaubgrat auf das Allalinhorn. Bei perfekten Bedingungen und gutem Wetter eine Genusstour.

 

 

 

Routenbeschrieb

 

Der Ausstieg erfolgte bei der Metro Mittelstation im Stollenloch. Über den Steollenausbruch gelangt man zum Gletscher. Dort heisst es anseilen, Steigeisen anschnallen und dann loslaufen Richtung Hohlaubgrat. Auf den ersten metern kann man noch getrost den vorhandenen Wegspuren folgen, dann allerdings eher links halten, dem untersten Felskopf entgegen. Dort hat es nur wenig bis gar keine Wegspuren, im spaltenarmen Firn kann man aber gut auf den Hohlaubgrat aufsteigen und  trifft dort auf die Wegspuren jener Tourengänger, die ihre Route von der Britannnia-Hütte stateten. Nach der letzten Felsbarriere geht es dann zügig und steil am kurzen Seil aufwärts bis man die felsbarriere erreicht. Schönes Wetter, gute bedingungen, das annimierte zahlreiche Seilschaften abenfalls auf dieser Route aufzusteigen. Entspechend war der Andrang bei der Kletterpartie mit über 30 Minuten Wartezeit. Nun, wir konnten dann einsteigen und bis zum ersten Stand aufsteigen. Beim zweiten Standplatz wieder 5 Minuten warten. Wir wählten aber den rechten, etwas schwierigeren Aufsteig und konnten so die vor uns aufsteigende 5er-Seilschaft problemlos überholen. Oben noch einmal kurz auf dem Firn aufsteigen und dann winkte schon das Gipfelglück. Die Sicht war an diesem tag zwar durch einige Wolken getrübt, Rimpfisch- und Strahlhorn zeigten sich aber in gutem Licht, dahinter Monte Rosa mit Signalkuppe, Nordend, Liskamm, Castor, Polux und Breithorn. Auch das Matterhorn war mit Wattebausch sichtbar. Auf der anderen Seite blinzelte ab und zu das Lagginhorn aus den Wolken, der Weismies blieb eingepackt. Fazit: herrliche Hochtour, bei ausgezeichneten Bedingungen. Beim Abstieg über die Normalroute empfhielt es sich, links um die Spalten herum abzusteigen. Der direkte Weg zum Mittelallalin ist durch einen möglichen Gletscherabbruch gefährdet. Sichtbar sind schon einige grosse Eisbrocken abgestürzt.

 

 

Routendetails

Tour-Datum 31.08.2013
Region Wallis, Saas Fee, Allalin
Wandern-Schwierigkeit WS+ II. (UIAA-Skala)
Zeitbedarf 4 h (6,47 km)
Aufstieg 1000 m
Abstieg 738 m
Strecke Mittelstation Metro Alpin 3213 m (Stollenloch) – Hohlaubgrat 3700 m – Allalinsattel 4025 m – Allalinhorn 4027 – Feejoch 3826 m – Mittelallalin 3457 m
Anfahrt mit PW /Postauto bis Saas Fee – Alpin Express I + II, Metro bis Stollenloch (zwingend bei der Talstation der Metro melden)
Verpflegung aus dem Rucksack, Restaurant auf Mittelallalin
Bemerkungen Gletschertour (Spaltengefahr), Steigeisen und angeseilt auf- und absteigen zwingend  / Preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit in Saas Grund: Haus Erle, Saas Grund (Familie Fux-Betschart)

 

 

 

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