Viele kennen beim Wandern die Signalisation nicht

 

Wandern ist im Trend. Leichter fällt es indessen, wenn auch die Wegweiser mit ihren Symbolen erkannt werden. Sie geben Auskunft über die Schwierigkeit des angepeilten Wegs. Doch vielen sagen die drei Wanderweg-Signalisationen nichts.

 

Das kann fatale Folgen haben. Für rund fünfzig Wanderer pro Jahr wird der Gang in die Berge zur Reise ohne Wiederkehr, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) am Dienstag schreibt.

Die Auswahl des geeigneten Wanderwegs gemäss Fitnessstand und Bergtauglichkeit ermöglichen die drei Wanderwegkategorien mit ihren Signalisationen. Wie die BFU in einer Umfrage unter 2100 Bergwanderern herausfand, wussten 30 Prozent nicht, dass die weiss-rot-weissen Streifen auf den Wegweisern einen Bergweg mit steilen, schmalen und exponierten Stellen anzeigen.

Für solche Wege müsse man trittfest, schwindelfrei und in guter körperlicher Verfassung sein, schreibt die BFU. 26 Prozent der Befragten wussten nicht, dass die weiss-rot-weiss markierten Wanderwege schwieriger sind als die gelben.

37 Prozent der befragten Wandernden waren sich auch nicht bewusst, dass es auf Bergwanderwegen exponierte Stellen mit Absturzgefahr gibt. 21 Prozent wussten nicht, dass Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit beim Bergwandern nötig sind.

Gute Routenwahl

Die Beratungsstelle erinnert daran, dass die Wanderroute immer entsprechend den eigenen Fähigkeiten oder in der Gruppe gemäss den Fähigkeiten des schwächsten Mitglieds zu wählen sind. Sorgfältige Planung sei nötig. In der Umfrage hatte sich ein Drittel weder mit Schwierigkeitsgrad, Route, Länge noch Zeitbedarf befasst.

Die Signalisation der Schweizer Wanderwege ist auf der gesamten Länge von 65'000 Kilometern einheitlich: Wanderwege in landschaftlich reizvolle oder kulturell interessante Gebiete ohne grössere Ansprüche an Berggängigkeit und Fitness sind gelb markiert. Weiss-rot-weiss deutet auf einen Bergwanderweg mit erhöhtem Risiko und Anforderungen hin.

Die weiss-blau-weisse Markierung weist die Richtung auf einem Alpinwanderweg. Solche Wege können über Schneefelder, Gletscher oder Geröllhalden und durch Fels mit kurzen Kletterstellen führen. Teils sind die Routen weglos.

Für Alpinwanderwege ist neben allem anderen eine sehr gute körperliche Verfassung und eine gute Kenntnis der Gefahren im Gebirge nötig. Je nachdem braucht es Kompass, Seile, Pickel und Steigeisen.

Neben den gelben Wegweisern mit Wanderzeiten und weiteren Angaben gibt es auf den Wegen Hinweisschilder mit der Richtung, Pfeile auf Felsen oder Bäumen sowie Bestätigungsmarkierungen je nach Kategorie. Winterwanderwege und Schneeschuh-Routen sind rosa signalisiert.

 

Quelle: 1815.ch

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